Arno Hennig

Geboren am 24.1.1897 in Wolkau/Sachsen als Sohn eines Landwirts; Progymnasium, Lehrerseminar, Studium der Pädagogik, Kunstwissenschaft und Naturwissenschaften in Würzburg. 1916-1928 als Lehrer an Volks- und Berufschulen tätig.

1920 Eintritt in die SPD, Tätigkeit als Sekretär in Ostsachsen, Sekretär für Arbeiterschulen, den Fort- bildungsstätten der Arbeiterbewegung.

Nach der nationalsozialistischen Machtergreifung 1933 mehrfache Verhaftung; verdient ab 1934 sei- nen Lebensunterhalt als Verlagsvertreter für naturwissenschaftliche Lehrtafeln.

Ab 1945 zunächst Kulturdezernent und Stadtschulrat in Freital/Sachsen, danach bis September 1946 Oberbürgermeister von Freital. Als Gegner der Zwangsvereinigung von SPD und KPD Flucht nach Westdeutschland.

Oktober 1946 Kulturreferent beim Parteivorstand der SPD am vorläufigen Sitz Hannover.

1949 Wahl in den ersten Bundestag für den Wahl- kreis Göttingen-Münden; zweiter Vorsitzender des Kulturpolitischen Ausschusses.

Ab Dezember 1953 Hessischer Minister für Erziehung und Volksbildung; 1959 aus Gesundheitsgründen abgelöst.

Arno Hennig starb am 26.7.1963 in Frankfurt am Main.

 

Die politische Tätigkeit Arno Hennigs und sein Widerstand gegen die Zwangsvereinigung von SPD und KPD behandelt: Mike Schmeitzner: Doppelt verfolgt. Das widerständige Leben des Arno Wend, vorwärts buch, Berlin 2009.

Arno Hennig
 

Arno Hennig

Geboren am 24.1.1897 in Wolkau/Sachsen als Sohn eines Landwirts; Progymnasium, Lehrerseminar, Studium der Pädagogik, Kunstwissenschaft und Naturwissenschaften in Würzburg. 1916-1928 als Lehrer an Volks- und Berufschulen tätig.

1920 Eintritt in die SPD, Tätigkeit als Sekretär in Ostsachsen, Sekretär für Arbeiterschulen, den Fort- bildungsstätten der Arbeiterbewegung.

Nach der nationalsozialistischen Machtergreifung 1933 mehrfache Verhaftung; verdient ab 1934 sei- nen Lebensunterhalt als Verlagsvertreter für naturwissenschaftliche Lehrtafeln.

Ab 1945 zunächst Kulturdezernent und Stadtschulrat in Freital/Sachsen, danach bis September 1946 Oberbürgermeister von Freital. Als Gegner der Zwangsvereinigung von SPD und KPD Flucht nach Westdeutschland.

Oktober 1946 Kulturreferent beim Parteivorstand der SPD am vorläufigen Sitz Hannover.

1949 Wahl in den ersten Bundestag für den Wahl- kreis Göttingen-Münden; zweiter Vorsitzender des Kulturpolitischen Ausschusses.

Ab Dezember 1953 Hessischer Minister für Erziehung und Volksbildung; 1959 aus Gesundheitsgründen abgelöst.

Arno Hennig starb am 26.7.1963 in Frankfurt am Main.